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Fußball Frauen - 1. Frauen
| Wochentag | Zeit | Ort | Ansprechpartner | Weitere Informationen |
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| Dienstag | 19:30 – 21:00 | Sportzentrum Platz Nord | Finn Grag | |
| Donnerstag | 19:30 – 21:00 | Sportzentrum Platz Nord | Finn Grag |
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News zum Frauenfußball

Nach dem letzten Saisonspiel in Fleestedt wurden Lydia, Joelle, Pia und Nathalie sowie der bisherige Coach Daniel Flindt verabschiedet.
SAISONFINALE
Am Ende stabil in der Landesliga
Am Samstag beendete das Frauenteam des TuS Fleestedt die zweite Landesligasaison in Folge mit einem stabilen siebten Tabellenplatz. Trotz der abschließenden Heimniederlage gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf blickten die Fleestedterinnen zufrieden auf die Saison zurück. Klar war Allen, dass die zweite Saison in der Landesliga im Zweifel schwieriger werden würde, als die erste Saison im Vorjahr. So spielte man in der Hinrunde lange in Sichtweite der Abstiegsplätze. Die Wende kam in der Rückrunde, in der man sich Spiel um Spiel Punkte erarbeitete.
Höhepunkt der Saison war zweifelsohne die das Bezirkspokalfinale am Himmelfahrtstag gegen SV Oste/Oldendorf, zu dem der TuS mit Team- und Fanbus anreiste. Vor ein Kulisse von rd. 400 Zuschauerinnen und Zuschauer konnten zwar zunächst die Gastgeberinnen mit 2:0 in Führung gehen, aber mit Toren von Jennifer Kühn in der 74. und Annika Gerdau in der 82. Spielminute war am Ende der regulären Spielzeit wieder alles offen. Während alle das Elfmeterschießen schon vor Augen hatten, gelang den Gastgeberinnen in der vierten Nachspielminute das Siegtor quasi mit dem Schlusspfiff. Gleichwohl bleibt ein beeindruckendes Erlebnis für die Fleestedterinnen.
Nach dieser intensiven Saison standen dann noch einige Abschiede an. Coach Daniel Flindt, mit dem das Team in seiner ersten Saison in die Landesliga aufgestiegen ist, verlässt Fleestedt nach drei Jahren. In der neuen Saison übernimmt der bisherige Co-Trainer Finn Grag die Trainerbank.
Mit Lydia Wedmann, Joelle Aldag, Pia Maibohm und Natalie Mielke wurden zudem einige teils langjährige Spielerinnen verabschiedet, die den Frauenfußball in Fleestedt über Jahre ein Gesicht gegeben haben. Damit wird es zur neuen Saison einige Veränderungen im Team geben müssen, aber in der Veränderung liegen natürlich auch immer Chancen. Die wollen die Fleestedterinen nutzten, wenn sie im August in die dann dritte Landesligasaison starten.
LANDESLIGA
99 Minuten und zwei Spiele
Am Samstag begrüßten die Frauen des TuS Fleestedt das Team des VSV Hedendorf-Neukloster zum Landesligaspiel im Sportzentrum Seevetal. Um es vorweg zunehmen: das Spiel war nichts für schwache Nerven!
Die erste Halbzeitgehörte klar dem TuS. Nach einem ersten vergeblichen Torschuß in der dritten Spielminute durch den VSV nahmen die Spielerinnen aus Fleestedt das Heft in die Hand und konnten bereits in der sechsten Spielminute durch Tania Ferreira Meinberg, die einen Abpraller im Strafraum volley im Tor der Hedendoferinnen versenkte, in Führung gehen.
Der Vorsprung brachte Ruhe un das Spiel der Fleestedterinnen, die aber weiter konzentriert im Spiel blieben. Der VSV konnte sich nach einer halben Stunde zwar sammeln, bis Lea Hartgen in der 33 Minute auf 2:0 erhöhte - unhaltbar für Torfrau Nike Fonfara.
Beide Teams schielten jetzt auf die Halbzeit, die jedoch erst nach vier Minuten Nachspielzeit begann.
Wer einen anderen Auftritt der Hedendörferinnen nach der Pause erwartet hat, wurde zunächst enttäuscht. Das Team von Coach Daniel Flindt knüpfte an die erste Halbzeit an. In der 53. Spielminute gelangte Jette Stemmer durch die Mitte allein vor das Hedendorfer Tor und versenkte den Ball dort lässig zum 3:0.
Im weiteren Verlauf kippte das Spiel dann aus Fleestedter Sicht. nach zwei Auswechselungen gelang in der 63. Spielminute Diane Hennings der 3:1-Anschlußtreffer. Das war das Signal für die Hedendorfer Spieler-Trainerin Alina Schuldt, die "all-in" ging und sich selbst einwechselte. Sie agierte zunächst unauffällig aus dem Mittelfeld heraus, vermittelte ihrem Team aber das nötige Selbstvertrauen, um sich aus der etwas aussichtslosen Situation der ersten 53 Spielminuten zu befreien. Mit Erfolg: In der 72. Spielminute traf Ida Ziebarth erneut für den VSV und verkürzte so auf 3:2.
In der 76. Spielminute musste dann Lea Hartgen ausgewechselt werden, nachdem sie erneut einen Ball mit großer Härte ins Gesicht bekommen hatte und auch nach längerer Behandlungspause das Spiel nicht fortsetzten konnte. Für sie kam Joelle Aldag ins Spiel.
Das Spiel wurde jetzt zunehmend hektisch. Während der Schiedsrichter bis dahin sehr kleinteilige Entscheidungen traf, die den Spielfluss beider Teams etwas hemmte, waren die Entscheidungen jetzt nicht immer für alle nachvollziehbar. Das war letztlich nicht spielentscheidend, da beide Teams davon betroffen waren. Allerdings brachte dieses eine vermeidbare Emotionalität in der Schlußphase auf den Platz.
In den insgesamt 9 Minuten Nachspielzeit waren es erneut die Hedendoferinnen, die in der 93. Spielminute nach einem Standard ausgleichen konnten - Jule Schmuckall brachte den Ball ungedeckt von der hinteren Torraumecke über die Linie.
Noch einmal hatten es die Fleestedter in der 98. Spielminute in der Hand, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu wenden: Lucie Winter gelangte von der linken Seite in den Strafraum und stand allein vor der Hedendorfer Torfrau. Der Ball ging leider dicht am rechten Pfosten vorbei. Und so endete das Spiel mit 3:3 unentschieden und mit der Erkenntnis, heute eigentlich zwei Spiele gesehen zu haben: Ein gutes, offensiv orientiertes Spiel der Fleestedterinnen bis zur 53. Spielminute und danach ein Team des VSV, das sich nicht aufgegeben hat und gezielt die Chancen nutzte, die ihnen von den Fleestedterinnen ermöglicht wurden.
Für das Team von Daniel Flindt steht am 13. September das Kreisderby beim TSV Stelle an, das nächste Heimspiel findet ausnahmsweise an einem Donnerstag statt, am 25. September gegen Eintracht Elbmarsch.
LANDESLIGA
Zur Heimpremiere kommt Titelfavorit
Nach der Rückkehr in die Landesliga hat sich das Fleestedter Team schnell dort eingelebt und konnte sich im Mittelfeld gut behaupten. Coach Daniel Flindt immer auf eine gut besetzte Ersatzbank zurückgreifen, was auch bei Teams in der Landesliga nicht immer selbstverständlich ist.
In der neuen Saison hat sich das Team als Ziel gesetzt, sich im oberen Mittelfeld der Liga zu etablieren. Zudem kommt es darauf an, dass jüngere Spielerinnen nach und nach mit dem erfahrenen Spielstamm des Vereins zusammengeführt werden. Dabei sollte sich dann auch das Spieltempo und die Durchschlagskraft im Angriff weiter verbessern.
Den Abgängen, insbesondere wegen Karriereende, Ausbildung dem Wechsel zu anderen Sportarten stehen die folgende Neuzugänge entgegen: Tania Ferreira Meinberg und Denise Fereira Meinberg (beide vom VFL Jesteburg), Annika Gerdau (Rückkehr aus den USA) und Lina Zagarti (Werder Bremen II).
Die ersten beiden Runden im Bezirkspokal konnte die Mannschaft bereits für sich entscheiden, zuletzt am Sonntag mit einem klaren 2:0 auswärts beim TuS Bröckel. In der Landesliga geht es am 16. August zunächst zum TSV Apensen, bevor zum ersten Heimspiel am 23. August gleich der Meisterschaftsfavorit Eintracht Lüneburg im Sportzentrum Seevetal vorbeischaut. Los geht es dann um 17 Uhr.
FUSSBALL
Erfolgreiche Rückkehr in die Landesliga
Die Rückkehr unseres Frauen-Teams in die Landesliga ist mehr als geglückt. Das Saisonziel Klassenerhalt wurde am Ende locker erfüllt und das Team von Coach Daniel Flindt steht am Ende mit 41 Zählern auf dem 5. Tabellenplatz im Mittelfeld, wobei der Blick eher nach oben gerichtet ist.
Mit 40 Gegentreffern hat das Team eine solide Abwehrleistung gezeigt, nur die beiden Spitzenteams der Landesliga schnitten hier besser ab. Ausgerechnet im letzten Saisonspiel gegen Vizemeister Eintracht Lüneburg musste man 4 Gegentreffer hinnehmen.
In der Offensive war man hingegen mit 45 Treffern eher zurückhaltend, da ist in der kommenden Saison sicherlich noch Luft.
Anders als im Vorjahr in der Bezirksliga fordert die Landesliga in jedem Spieltag eine konzentrierte Leistung. Einen wichtigen Beitrag hierzu hat der relativ große Kader der Fleestedterinnen geleistet, der mit einer Ausnahme an allen Spieltagen eine gut besetzte Ersatzbank gewährleistet hat. So konnte das Team über die gesamte Saison konstante Leistungen abliefern.
Auch im Pokal gelangte unser Team - ganz untypisch - bis ins Halbfinale. Gegen unangefochtnen Liga-Spitzenreiter und späteren Pokalsieger ATSV Schambeckstotel musste man sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben.
Im Juli beginnt das Team dann mit der Vorbereitung auf die Saison 2025/26, ein erstes Testspiel steht am 29. Juli bereits auf dem Programm.
POKAL-HALBFINALE
"Das war ein knappes Ding"
Im Pokal-Halbfinale konnte sich am Samstag der Spitzenreiter der Landesliga ATSV Scharmbeckstotel erst im Elfmeterschießen gegen den TuS Fleestedt mit 5:3 durchsetzen. Knapp 100 Zuschauer hatten trotz niedrigen Temperaturen und Regen den Weg ins Sportzentrum Seevetal gefunden, um das Duell der Landesligisten zu sehen.
Dabei wurden sie nicht enttäuscht, denn beide Teams schenkten sich nichts. Dabei schien es zunächst so, als ob der ATSV seine spielerischen Qualitäten besser auf den Rasen bringen könnte, so dass die TuS-Defensive wiederholt gefordert wurde. Aber die Fünferkette der Fleestedterinnen hielt stand, nicht zuletzt durch die TuS-Kapitänin "A.B." Annabell Schmidt Cabrera, die wenig zuließ.
Eine Wendung im Spielverlauf gab es in der 31. Spielminute: Nachdem das Spiel kurz unterbrochen werden musste und die ATSV-Spielerin Mercedes Feierabend verletzt ausschied, führte eine unübersichtliche Situation im Strafraum des TuS zur 1:0-Führung des ATSV durch Sophie Reiss. In der Folge war es dann der TuS, der mehr und mehr Druck ausübte. Belohnt wurden die Gastgeberinnen dann in der 45. Spielminute mit dem Ausgleich durch Jennifer Kühn.
Die Intensität des Spiels wurde nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit fortgeführt, wobei sich einzelne Abschlüsse ergaben, aber keine zwingenden Chancen. Mit einem doppelten Wechsel in der 61. Spielminute konnte ATSV-Trainer Enrico Berneking nochmal neue Impulse setzten, so dass sein Team kurzzeitig mehr Zug bekam. Allerdings hatten beide Teams inzwischen mit dem schweren Boden und Kälte zu kämpfen, so dass nicht jeder Zweikampf angenommen wurde.
In der 83 Spielmiute sorgte Magdalena Breisa auf der linken Außenbahn für Aufregung bei den Fleestedter Fans, nachdem sie den Ball in der eigenen Hälfte angenommen hatte und diesen bis zur Außenseite des Strafraums an drei Gegenspielerinnen vorbei brachte. Leider kamen auch die Fleestedter Mitspielerinnen mit ihrem Tempo nicht mit, so dass eine Anspielpartnerin in der Mitte für einen erfolgreichen Abschluss fehlte. Nach dreiminütiger Nachspielzeit endete das Spiel beim Spielstand von 1 : 1, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen gefunden werden musste.
Im zweiten Duell konnte der TuS nach einer Parade von Torfrau Laura Greve in Vorlage gehen. Die besseren Nerven zeigten dann aber die Spielerinnen des ATSV, die die weiteren Elfer versenkten, während der TuS zweimal verschoss. "Das war ein knappes Ding!", fand TuS-Ehrenvorsitzender Walter Hagemann zum Abschluss.
Bereits am kommenden Wochenende treffen beide Teams erneut aufeinander, dann in der Landesliga. Das nächste Heimspiel findet in Fleestedt am 10. Mai statt, dann kommt der MTV Wohnste nach Fleestedt.




