Mühlenweg 70, 21217 Seevetal

Team Black des TuS Fleestedt (am Ende 3. Platz im Champions-Cup) traf in der Vorrunde auf TransDia, die sich überraschend für das Finale des Europe-Cups qualifizierten.

Walking Football 07.06.2026

3. Internationaler WALKING FOOTBALL-CUP

Fußballfest in Fleestedt mit 24 Teams aus 7 Nationen

Der 3. Internationale WALKING FOOTBALL-Cup im Sportzentrum Seevetal führte am Samstag 24 Teams aus 7 Nationen nach Fleestedt. Mit rund 240 teilnehmenden Spielerinnen und Spielern hat sich dieses Turnier in kurzer Zeit zum weltweit größten Walking Football Turnier für Mixed-Teams ohne Altersbeschränkungen entwickelt. Uns das macht auch den besonderen Spirit aus, der neben allen sportlichen Ambitionen der teilnehmenden Teams dafür sorgt, dass das gemeinsame Erleben des Sport im Vordergrund steht. Dementsprechend hatten die eingesetzten Schiedsrichter hinsichtlich der Fairness wenig zu tun.

Sportlich wurde das Turnier nach einer Vorrunden mit sechs Gruppe zu je vier Teams in zwei Hälften aufgeteilt: Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der Vorrundengruppen spielten in der Hauptrunde um den Chamions-Cup, die Dritt- und Viertplatzierten um den Europe-Cup. So konnten trotz Leistungsunterschieden allen Teilnehmern auch sportlich ein gleichwertiges Erlebnis geboten werden.

Im Campions-Cup setzte sich im Finale das Team der SG Heidenfeld/Hirschfeld aus Unterfranken im 11-Meterschießen gegen das Team des als Favorit gehandelten Kaltenkirchener TS durch, nachdem das Spiel in der regulären Spielzeit unentschieden endete. Für die Sieger aus Unterfranken kam der Pokalgewinn selbst überraschend, so dass sie diesen anschließend ausgiebig im Sportzentrum Seevetal feierten. Im Spiel um den dritten Platz gewann das Team Black des gastgebenden TuS Fleestedt gegen den SV Ostborn Born aus Hamburgs Westen. 

Im Europa-Cup kam es im Endspiel zu einem Aufeinandertreffen der Teams von TransDia Deutschland und des WF Pozytywni/Polen. Nach einem sehr emotionalen Einlauf mit mit jungen Kickern des TuS Fleestedt endete auch dieses Final unentschieden, so dass der Sieger im 11-Meter-Schießen ermittelt werden musste. Hier hatte das Teams aus Polen die besseren Nerven, so dass der Pokal mit in das östliche Nachbarland ging. Gleichwohl war auch für das Team von TransDia, in dem Menschen mit Organtransplantationen spielen, die Finalteilnahme ein unerwarteter sportlicher Erfolg.

Im Spiel um den dritten Platz konnte sich der FC Emmen aus den Niederlanden gegen den Walddörder SV aus Hamburg durchsetzten.

Die Siegerehrung wurde von allen Teams gemeinsam gefeiert, egal ob es zu einem Pokal gereicht hat oder nicht. Der Kern des Walking Football ist noch immer der Spaß am Spiel und das gemeinsam Event, dass auf der After-Show-Party noch bis Mitternacht gefeiert wurde. Jean Künzel, als Spieler-Trainer im Team Blue des veranstaltenden TuS Fleestedt am Start, fasste die Faszination des Tages zusammen: "Das waren heute extrem faire Spiele, ich habe noch nie so gern verloren!" Sein Team belegte in der Hauptrundes des Europe-Cups den fünften von sechs Plätzen und konnte sich so nicht für die Finalspiele qualifizieren.

 

 

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