Erstmals traten Auswahlteams aus Deutschland (Herren 50+ und 60+ sowie Frauen) bei einem internationalen Turnier an.
DREI NATIONEN CUP in Hamburg
Premiere für Walking Football Deutschland-Auswahl
Premiere am Samstag in Hamburg: Erstmals traten Auswahlteams aus Deutschland im Walking Football bei einem internationalen Turnier an. Beim DREI NATIONEN CUP trafen am Samstag auf dem Gelände der HFV (Hamburger Fußball Verband) Auswahlteams aus Schweden, Polen und Deutschland aufeinander.
Gespielt wurde bei den Herren in den Altersklassen 50+ und 60+ sowie mit einem Frauenteam nach den UEFA-Regeln. Diese sind zumindest für die Walking Footballer aus Deutschland gewöhnungsbedürftig: anders als hier üblich gibt es einen Torwart, es wird auf Kleinfeldtore gespielt und der Ball darf nicht nur hüfthoch, sondern bis auf Höhe der Torlatte gespielt werden.
In den drei Auswahlteams aus Deutschland spielten neben Spielerinnen und Spielern aus Hamburg u. a. auch Kicker aus Kaltenkirchen, Fleestedt, Buchholz, Magdeburg und vom FC Schalke 04 aus Gelsenkirchen. Allerdings war die Vorbereitung minimal, nur ein einziges Training hatten die Teams vorher gemeinsam absolviert.
Vom TuS Fleestedt waren dabei: Rüdiger Otto und Tom Bernard bei den Herren 60+, Felix Hagenauer und Sven Hirschböck bei den Herren 50+ sowie Virginia Keller, Alina Schmidt und Amelie Vergin bei den Frauen.
Gespielt wurde jeweils über 25 Minuten, wobei die Teams jeweils zweimal aufeinandertrafen.
Bei den Männern 50+ setzte sich das Team aus Polen mit drei Siegen und einem Unentschieden durch, vor Schwenden und Deutschland.
Mit der gleichen Reihenfolge ging das polnische Team auch hier durchs Ziel, allerdings punktgleich und mit gleicher Tordifferenz landeten die Schweden auf Platz 2. Den ausschlag für polen gaben 13 eigene Treffer, während die Schweden lediglich auf 12 Treffer kamen.
Bei den Frauen konnte das Team Schweden letztlich die Staffel gewinnen. Polen und Deutschland lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen, das im ersten aufeinandertreffen Polen mit einem Tor Vorsprung gewann, im Rückspiel traf Deutschland einmal mehr. Allerdings hatte Polen im Rückspiel gegen Schweden unentschieden gespielt, so dass man mit einem Punkt Vorsprung den zweiten Platz einnehmen konnten.
Die Pokale bei der Siegerehrung überreichte Christian Klahn, Schatzmeister des HFV zusammen mit Jean Künzel, der die Turnierorganisation übernommen hatte. "Ihr habt heute ein superfaires Turnier gespielt und wieder gezeigt, dass Walking Footballer sich über Grenzen hinweg gut verstehen. Dieser Sport hat viel Potential, nicht nur vor Ort, sondern auch international!", freute sich Künzel zum Abschluss.
