„Nach drei Monaten Stillstand müssen wir zügig sehen, dass wir den Breitensport wieder in Bewegung bringen“, meint Stefan Frommann vom Vorstand des TuS Fleestedt. Der in dieser Woche vorgestellte Stufenplan der Landesregierung in Hannover sei da ein wichtiger Schritt, der jetzt aber auch zügig umgesetzt werden müsse.

Sportliche Aktivitäten wirken sich nicht nur generell positiv auf die Gesundheit aus, vielmehr leisten sie gerade in Krisen- und Stresssituationen für jeden einzelnen einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich. Darauf weiter zu verzichten sei fahrlässig, so Frommann weiter. „Nach nunmehr drei Monaten im erneuten Lockdown müssen wir jetzt einen Weg finden, wie wir aus dem Krisenmodus zurück ins Leben finden.“ Gerade für Kinder und Jugendliche einerseits und Senioren andererseits kann ein weitere Verzicht auf Bewegung zu dauerhaften Schäden führen.

Für diese Gruppen ist neben der Bewegung auch der soziale Austausch im Sportverein wichtig. Ein weiteres Problem speziell bei Teamsportarten wie Fußball sieht Frommann bei einer Fortsetzung des Lockdowns: „Viele Vereine hatten angesichts des Wettbewerbes mit anderen Freizeitaktivitäten bisher schon Probleme, Mannschaften in allen Altersklassen zu besetzten. Wenn wir weiter zulassen, dass sich Kinder und Jugendliche vom Vereinssport entfernen, dann werden sich diese Lücken nach dem Lockdown nicht mehr füllen lassen“, befürchtet Frommann. In der Konsequenz müssten die Vereine Mannschaften vom Spielbetrieb abmelden und ihr Angebot ausdünnen. „Das kann niemand ernsthaft wollen!“

Der TuS Fleestedt hofft, dass er spätestens ab März wieder Training im Sportzentrum Seevetal auch für Gruppen anbieten kann, natürlich mit Hygienekonzept und vielleicht in begrenzter Gruppengröße. Schließlich sei die Gefahr durch den Covid-Virus dann sicher noch nicht aus der Welt und wir müssen weiter besonnen vorgehen. Bis dahin steht in jedem Fall allen Sportlern das Online-Training TuS@home zur Verfügung.